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Happy Halloween!

 
OCT 31 @ 10:26

by Benedikt Ernst

Mein Verhältnis zu Halloween ist seit jeher gespalten. Ich bin einerseits leicht genervt von all dem Trubel, der um diesen Nicht-Feiertag gemacht wird, stammt unser ganzes Wissen darüber doch vor allem aus den Wiederholungen amerikanischer TV-Serien. Andererseits schätze ich die eine oder andere Facette dieses fragwürdigen Fests: Ich kann in der S-Bahn mit Vampiren und Sumpfmonstern plauschen, finde die Halloween-Episoden der Simpsons immer noch großartig und außerdem freue ich mich für all die lachenden Kinder mit ihren prall gefüllten Beuteln voller Süßkram*.

Das Beste ist jedoch, dass es überall vor Kürbissen nur so wimmelt. Ich liebe Kürbisse. Ich liebe sie in Suppen, in Kuchen, oder schlicht im Ofen geröstet. Sie können uns noch so schaurige Fratzen aus den Schaufenstern entgegen werfen, auf den Tellern lacht uns ihr leuchtender Inhalt stets freundlich an. Generell ist Halloween immer mehr zum kulinarischen Event geworden, was logisch erscheint: Wenn schon gefeiert wird, dann bitte auch mit leckerem Essen, gerade wenn eine Horde blutrünstiger Zombies ihren Besuch ankündigt. Es werden zusammen die Kochlöffel geschwungen, Brote in Sarg-Form geschnitten und sich darüber gestritten, ob lieber Ketchup oder Rote-Bete-Saft als trinkbares Blut verwendet werden sollte. Auch das Wort „Fingerfood“ findet erst an Halloween seine wahre Bestimmung, wenn tatsächlich abgehackte Finger serviert werden. Es ist die perfekte Atmosphäre, um Kinder für die Küche zu begeistern – Zu kaum einem anderen Anlass lassen sich Kochen und Spielen so gut verbinden wie an Halloween. Ich kann nichts Schlechtes daran finden, wenn auf Schokokekse gruselige Gesichter gemalt werden. Schließlich sind es immer noch Schokokekse.

Letztendlich bin ich der Meinung, dass man auch als Halloween-Gegner die Dinge nicht so verbissen sehen sollte. Die leuchtenden Plastik-Dekorationen auf den Fenstersimsen werden bald ebenso verschwunden sein wie die Bauchschmerzen der Kinder. Und die Kürbisse schmecken danach noch genauso gut!

Foto: Elle/flickr


*: Ok, das stimmt nur bedingt. Ich bin auch ein bisschen neidisch, schließlich gab es das Süßigkeiten-Sammeln zu meiner Zeit noch nicht. Mist.

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