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gute küchen-vorsätze für das neue jahr
Wed 28 Dec 2011 @ 15:00 | story by Benedikt ErnstWeniger Süßigkeiten, weniger Rotwein, mehr Obst und Gemüse, mehr Bewegung: Die klassischen Vorsätze zum neuen Jahr. Doch gerade bei der Ernährung gibt es viel mehr Möglichkeiten, aktiv zu werden. Hier sind ein paar Tipps, mit denen ihr euch nicht nur selbst, sondern auch den Menschen und Tieren in eurer Umgebung etwas Gutes tun könnt:
Kauft Lebensmittel ohne Strichcode
Natürlich kommt man heute nicht mehr ganz ohne Strichcodes aus. Doch die besten Lebensmittel benötigen weder Schachtel noch Etikett: Eier, Butter und Milch vom Bauern, Brot aus der Bäckerei, Fleisch und Wurst von glücklichen Tieren vom Metzger des Vertrauens, Obst und Gemüse vom Wochenmarkt – Schon beim Gedanken daran läuft einem das Wasser im Mund zusammen und an keinem dieser Orte wird man das Piepen einer Scannerkasse hören.
Kocht für Freunde und Familie
Liebe geht durch den Magen, also zeigt Euren Liebsten, was Ihr für sie empfindet. Zum Beispiel mit einem großen Pott Pasta. Ganz egal ob jung oder alt, männlich oder weiblich, arm oder reich – Jeder isst gerne und zusammen kochen macht einen Riesenspaß. Und die Energie, die man für die Vorbereitung und Durchführung eines kulinarischen Abends benötigt, ist keineswegs verschwendet. Wer gerne zu sich einlädt, wird auch gerne von anderen eingeladen.
Esst nur gutes Brot
Klingt logisch, ist aber nicht mehr selbsverständlich. In beinahe jedem Supermarkt lockt heute eine Bäckereifiliale, doch in der Regel werden an diesen Orten nur noch fertig angelieferte Teiglinge aus großen Fabriken aufgebacken. Es gibt immer weniger Bäcker, die noch nachts aufstehen um ihr Handwerk nach alten Traditionen auszuüben. Diese gilt es zu unterstützen, damit Brot und Brötchen nicht komplett zur austauschbaren Massenware werden. Besser schmecken tut’s obendrein. Und sollte man keinen traditionellen Bäcker mehr finden, kann man das Backen auch selbst übernehmen – Es ist gar nicht so schwer.
Liebt Euren Bauern
Niemand weiß besser über Lebensmittel bescheid, als die Menschen, die sie produzieren. In ländlichen Regionen vermarkten Landwirte ihre Produkte häufig noch direkt ab Hof. Da die Zwischenhändler wegfallen, kann man in den Hofläden richtige Schnäppchen machen und sich gleich noch ein paar Tipps abholen, wie man die Produkte am besten zubereitet. In größeren Städten winkt das gleiche Einkaufserlebnis auf den immer beliebter werdenden Wochenmärkten, auf denen zuverlässig die besten Lebensmittel aus dem Umland frisch bezogen werden können.
Werft weniger weg
Im Handel landen schon zu viele essbare Lebensmittel auf dem Müll, unter anderem wegen oft zweifelhaften Mindesthaltbarkeits-Angaben. Zuhause können wir selbst etwas dagegen unternehmen. Resteküche fördert die Kreativität und sorgt immer wieder für überraschende Ergebnisse! Die britische Kampagne „Love Food Hate Waste“ kämpft gegen die Verschwendung wertvoller Lebensmittel und liefert auf ihrer Homepage tolle Tipps zur effektiven Resteverwertung.
Gebt ungeliebten Gerichten eine zweite Chancen
Wie viele großartige Lebensmittel lässt man sich entgehen, nur weil man sie schon als Kind nicht gegessen hat. Gönnt den Abneigungen gegen Rosenkohl, Miesmuscheln oder Zungenwurst eine erneute Überprüfung – Im besten Fall werdet Ihr Euch fragen, wie Ihr so lange auf bestimmte Köstlichkeiten verzichten konntet.
Nehmt Euch Zeit
So mancher guter Vorsatz scheitert daran, dass man sich immer wieder dazu aufraffen muss und irgendwann nur noch genervt ist. Geht die Sache gemütlich an und nehmt Euch Zeit, Ihr werdet es nicht bereuen!
Über den Autor: Benedikt Ernst schreibt als website editor für jamieoliver.de
Foto: flickr/andreasdantz




