Street salad (Insalata di strada)

Crunchy leaves with homemade Sicilian blood orange dressing

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Street salad (Insalata di strada)

Street salad (Insalata di strada)

Serves 4 - 6
Cooks In30 minutes
DifficultySuper easy
Nutrition per serving
  • Calories 448 22%
  • Fat 38.2g 55%
  • Saturates 5.5g 28%
  • Sugars 4.4g 5%
  • Salt 0.97g 16%
  • Protein 3.5g 7%
  • Carbs 23.5g 9%
  • Fibre 3.4g -
Of an adult's reference intake
Recipe From

Jamie's Italy

Tap For Method

Ingredients

  • Für 4–6 Personen
  • 500 g neue Kartoffeln, abgebürstet oder geschält
  • Meersalz
  • 3 Hand voll gemischte knackige Salatblätter, zum Beispiel Romana, Rucola und Radicchio
  • 1 kleine Hand voll frische Minze, die Blätter abgezupft und zerpflückt
  • 1 Fenchelknolle, halbiert und in dünne Scheiben geschnitten, das fedrige Grün nicht wegwerfen
  • 1/2 Zedratzitrone, in hauchdünne Scheiben geschnitten (durch nichts zu ersetzen)
  • Für das Dressing
  • Saft von 1 Blutorange
  • 3 EL guter Weißwein- oder Kräuteressig
  • bestes Olivenöl
  • 1 kräftige Prise getrockneter Oregano
  • 2 EL Kapern, abgespült (falls eingesalzen), gehackt (falls von größerem Kaliber)
  • Meersalz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Tap For Method
Recipe From

Jamie's Italy

Tap For Ingredients

Method

  1. In Palermo gibt es einen Nachtmarkt namens »Il Borgo«. Dort trifft man sich, um an Ständen Kleinigkeiten wie frittierte Kichererbsenschnitten oder gekochte Babykalmare, aber auch anderes zu essen, von dem unsereins wohl lieber die Finger lässt, wie Mägen, Milz und undefinierbares Wabbelzeug. Gleichzeitig gibt es auf dem Markt simple gekochte Kartoffeln oder Artischocken, die in riesigen Kesseln auf Abnehmer warten, und ich kann Ihnen sagen: Dieses »Ur-Fast-Food« ist geschmacklich der Wahnsinn! Genauso hat mir der Salat gefallen, den man dort bekommt. Klar ist er meist schon etwas schlapp, denn er ist bereits angemacht, aber die Mischung ist sagenhaft und kommt auch bei den Einheimischen gut an. In Sizilien findet man diese abgefahrenen Zedratzitronen, die hauptsächlich aus Schale bestehen und einem Salat echt auf die Sprünge helfen. Bei uns sind sie Raritäten, aber normale Zitronen sind kein Ersatz. Vergessen Sie diesen Posten also!
  2. In Sizilien werden Kartoffeln in sanft köchelndem und stark gesalzenem Wasser ganz langsam gegart. So werden sie schmelzend weich und zergehen beinahe auf der Zunge. Es wäre allerdings eine Schande, neue Kartoffeln so zu behandeln. Damit sich ihr feines Aroma hält, wirft man sie in lebhaft sprudelndes Salzwasser und gießt sie ab, sobald sie weich sind. Je länger Sie jedoch diesen Moment hinauszögern können, ohne dass die Knollen zerfallen, desto besser. Während die Kartoffeln kochen, waschen Sie die Blattsalate und geben sie zusammen mit der Minze, dem Fenchel und eventuell der Zedratzitrone in eine Schüssel.
    Für das Dressing den Blutorangensaft mit dem Essig und etwa der doppelten Menge Olivenöl in einem Glas mit Schraubverschluss oder einer Schüssel mixen. Den Oregano, die Kapern sowie Salz und Pfeffer zufügen. Nochmals gründlich mischen und abschmecken. Das Dressing darf – ja soll sogar – ein wenig zu intensiv schmecken, denn vermischt mit den anderen Zutaten, wird es milder und verleiht dem Salat das perfekte Aroma. Die fertig gegarten Kartoffeln abgießen, 5 Minuten in einem Sieb ausdampfen lassen und noch warm zum Salat geben. Das Dressing gründlich untermischen – und fertig! Zu einem gegrillten Fischteller schmeckt dieser Salat ebenso wie solo als leichtes Mittagessen.